Optionspreistheorie - Finanzdefinition
Kurzdefinition des Begriffs Optionspreistheorie
Die Optionspreistheorie befasst sich mit der Bewertung von Optionen und der Bestimmung ihres fairen Marktpreises. Sie verwendet mathematische Modelle, um den Einfluss von Variablen wie dem Basispreis, der Laufzeit, der Volatilität des zugrunde liegenden Assets und dem risikofreien Zinssatz zu analysieren.
Ausführliche Definition des Begriffs Optionspreistheorie
In der Optionspreistheorie spielen Modelle wie das Black-Scholes-Modell eine zentrale Rolle, das erstmals 1973 vorgestellt wurde und eine der Grundlagen für die moderne Finanztheorie bildet. Dieses Modell nimmt an, dass die Preise des zugrunde liegenden Vermögenswertes einer lognormalen Verteilung folgen und leitet daraus den theoretischen Wert einer Option ab. In der Praxis verwenden Händler und Finanzinstitutionen diese Modelle, um Risiken zu managen und Arbitrage-Möglichkeiten zu erkennen. Die Theorie wird auch bei der Erstellung von Hedge-Strategien verwendet, bei denen Optionen zum Absichern von Positionen gegen Preisänderungen im zugrunde liegenden Markt eingesetzt werden. Die Weiterentwicklung der Optionspreistheorie umfasst die Berücksichtigung von Sprungrisiken und die Anpassung an komplexe Marktbedingungen, was zu präziseren Bewertungsmodellen und Strategien führt.